Surfin’ On A Backbeat-Tour 2002

Am 2.3.2002 startete Sasha in Bremerhaven seine Surfin' On A Backbeat-Tour 2002. Bereits einen Tag vorher hatten die Mitglieder des Fanclubs die Gelegenheit Sasha persönlich kennen zu lernen und eine Kostprobe seines Tourprogramms zu hören.

Als Support wurde Sasha auf dieser Tour von der Braunschweiger Gruppe HyperChild begleitet. Sie heizten den im Durchschnitt 3000 - 4000 Fans richtig ein und überzeugten mit ihrer 30-minütigen Show das doch relativ altersgemischte Publikum, das diesmal größtenteils auch aus einem auffallend großen Anteil männlicher Fans bestand.
 
Die Surfin' On A Backbeat-Tour führte Sasha durch 16 Städte. Er zeigte sich mit neuer Show auf aufwendiger Bühne und mit personell leicht veränderter Band. Sie wurde u.a. von Percussions und einer männlichen Stimme im Background verstärkt. Die Setliste enthielt eine Mischung aus insgesamt 8 alten, 8 neuen und 2 Cover-Titeln von Spandau Ballett und Prince, wobei Sasha die älteren Songs in veränderter Form oder unplugged präsentierte. Außerdem bewies er seine Vielseitigkeit, in dem er sich selbst mit Gitarre und Mundharmonika begleitete. Nach der Hälfte des Programms begeisterten Roland Peil und Sven Petri mit einem Percussion- und Schlagzeugsolo, mit dem sie perfekt eine Pause überbrückten, die Sasha zum Outfit-Wechsel nutzte. Sasha zeigte sich auf der gesamten Tour, trotz anfänglichem gesundheitlichen Handicaps gut gelaunt und mit Lust auf Rock’n’Roll. Beharrliche „Auszieh’n, auszieh’n“-Rufe der Fans kommentierte er gelegentlich mit Showeinlagen zu „Hey, Babe“ oder „I Want Your Sex“. Sasha legte diesmal bei seiner Show den Schwerpunkt mehr auf seine Musik mit Ausflügen quer durch alle Stilrichtungen, Soul, Rock und Pop. In seinem 2-stündigen Programm fehlten natürlich nicht seine mit viel Gefühl gesungenen Balladen. Dies alles wurde unterstrichen durch eine ausgefeilte Lightshow.

Nach dem erfolgreichen Auftakt in Bremerhaven, fand das Konzert im Hamburger CCH unter großem Presseaufgebot statt. Es gab daher in den Tageszeitungen und im TV eine teilweise umfangreiche Berichterstattung. Im Anschluss an die Konzerte in Minden und Erfurt legte Sasha am 7.3. dann eine kurze Tour-Pause ein, um in Berlin den Echo für das beste Musik-Video in Empfang zu nehmen. Während des Konzerts in Hannover am darauffolgenden Tag bedankte er sich dann nochmals ausdrücklich bei seinen Fans für das Voting und zeigte sich in ausgelassener Stimmung. Nach einem Zwischenstopp in Köln, zu einem Auftritt bei der Bravo-Super-Show, setzte Sasha seinen Tourplan von Oberhausen, über Köln, Nürnberg und Frankfurt nach Berlin, weiter nach Böblingen, Mannheim und Freiburg bis nach Zürich fort. In Zürich spielte er dann das einzige Konzert ohne seine Vorband HyperChild in kleinerem Rahmen, auf kleinerer Bühne und ohne Lightshow. Ein ganz anderes Ambiente machte diesen Abend zu etwas speziellem.
    
Vor seinem Konzert in München legte er eine 2-tägige Verschnaufpause ein. In diesem Abschlusskonzert wurde er dann durch die unterschiedlichsten Gags von Band, Crew und Fans überrascht, die er wie selbstverständlich in seine Performance mit einbezog. So schwang er sich z.B. bei „Drive My Car“ auf das ihm plötzlich vor die Füße gerollte Bobby Car und rutschte damit über die Bühne.

Außerdem kamen bei "I Feel Lonely" die Jungs von HyperChild mit auf die Bühne und deren Frontmann Axel Bosse sang Teile dieses Liedes mit Sasha gemeinsam. Am Schluss dieses Konzerts bedankte sich Sasha bei allen Fans für die schönen Konzerte und holte für die Verabschiedung das gesamte Team auf die Bühne.

Am 26.3. fand dann im Capitol in Offenbach ein Zusatzkonzert statt. Dieses Konzert wurde vom ZDF für das Fernsehen aufgezeichnet und für die Produktion der ersten Sasha-DVD verwendet.

Bemerkenswert während der Tour war die unterschiedliche Arbeit der Security-Kräfte in und um den Konzerthallen. Sie bewegte sich zwischen völliger Orientierungslosigkeit (Bremerhaven), Desinteresse (Erfurt) und herausragender Kompetenz. Besonders positiv fiel dabei der Einsatz des Security-Teams in Minden auf. Die Damen und Herren der Protex waren extrem gut organisiert, an den Belangen der Fans interessiert, kooperativ, auffallend freundlich und haben als Einzige Wasser während des Konzerts an das Publikum verteilt.

( www.protex-online.de ).


Sabine Lenz

 


<< zurück
 


..::
Home ::..